eco-LUFTQUALITÄT + RAUMKLIMA Messstelle, Beratungs- und Forschungsgesellschaft mbH Sachsenring 69 50677 Köln
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Messungen nach allgemein anerkannten Verfahren
Seit den 70er Jahren ist bekannt, dass in der Baubranche
Chemikalien und Bauprodukte verwendet wurden, die die Innenraumluft
verunreinigen und dadurch bei den Nutzern Gesundheitsschädigungen
hervorrufen können. Nach Formaldehyd und Asbest standen vor allem
die Verwendung von Holzschutzmitteln (Pentachlorphenol „PCP“),
dauerelastischen Fugenmassen (Polychlorierte Biphenyle „PCB“)
und Parkett-Klebermassen (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe
„PAK“) im Blickpunkt der Öffentlichkeit.
Der Gesetzgeber hat seitdem eine Vielzahl von Regelwerken
erlassen, die zum Verbot oder einer Verwendungs-beschränkung
von einigen Baustoffen und Bauchemikalien führte. Parallel dazu
wurden von den Bundesländern Regelwerke bauaufsichtlich eingeführt,
die sich mit der Bewertung, Sanierung und Entsorgung schadstoffhaltiger
Bauteile befassen (z.B. Asbest-Richtlinien, PCP-Richtlinien,
PCB-Richtlinien und die PAK-Hinweise). Die Bewertung einer Schadstoffbelastung
in Innenräumen basiert auf den Ergebnissen von Messungen und
Analysen, die wir für Sie durchführen können.
Für eine sachgerechte Durchführung von Probenahmen und Messungen
wurden von CEN, ISO und der Kommission Reinhaltung der Luft
(KRdL) beim VDI/DIN in jüngster Vergangenheit eine Vielzahl
von neuen Normen und Richtlinien veröffentlicht (DIN EN ISO-Richtlinien
der Reihe 16000, VDI-Richtlinien der Reihe VDI 4300 und VDI
4301). Darin werden die für einzelne Stoffe und Stoffgruppen
geeigneten Analyseverfahren und erforderliche Randbedingungen
für die Messungen aufgeführt, denn Raumtemperatur, Luftfeuchte
und die Luftwechselrate zum Zeitpunkt der Probenahme können
Messergebnisse entscheidend beeinflussen.