Bauteilöffnungen und Probenahmen an asbestverdächtigen Bauteilen

In älteren Gebäuden (Baujahr vor 1993) sind vielfach noch Bauprodukte vorhanden, die geringe Asbestgehalte aufweisen (z.B. Putze, Spachtelmassen und Kleber). Bei  Probenahmen und zerstörenden Eingriffen können gesundheitlich bedenkliche Faserkonzentrationen freigesetzt werden.  Deshalb sollten vor Beginn baulichen Maßnahmen Erkundungen vorgenommen werden.

Auch bei Erkundungen können zerstörende Bauteilöffnungen (z.B. Bohrkernentnahmen von Fußböden, Probenahmen von Wandputzen) erforderlich sein. Für Bauteilöffnungen und Probenahmen sind vorsorglich Verfahren einzusetzen, bei denen Stäube am Ort der Freisetzung quantitativ erfasst werden (z.B. trockenen Bohrkernentnahmen mit integrierter Absaugung mit Sicherheitssauger mit Filterstufe H über die Bohrkrone) oder durch Probenahmen in Anlehnung an BT 31/BT 32.  Die Probenahme sollte durch sachkundige und entsprechend ausgestattete Personen/Firmen erfolgen.

2019-05-10T15:29:46+00:00